Jugendroman

Im Jahr 2020 befinden wir uns 75 Jahre nach Kriegsende, dem Ende des Nationalsozialismus und der Befreiung der Konzentrationslager. Die Generation der Holocaust-Überlebenden stirbt aus. Im Roman erinnert sich eine Überlebende ihrer Stimme, und ein Jugendlicher hört ihr hier und heute zu.

Ein Buch gegen das Vergessen.

Ein Junge auf der Suche nach sich selbst. Eine Freundschaft zwischen den Generationen.

Und natürlich: eine erste Liebe zwischen zwei Jugendlichen.

PRESSESTIMMEN:

„Die Autorin schafft es, die beiden Lebenswelten fesselnd miteinander zu kominieren.“ (Berliner Morgenpost)

Die Autorin sei „eine würdige Nachfolgerin der Erzählkunst (Mirjam) Presslers.“ (www.kinderundjugendmedien.de, Kirsten Kumschlies)

„Die erste Liebe im Kontrast zum Verfall im Altenheim, verknüpft mit dem Grauen des Holocaust – berührend und einfühlsam!“ (Der Evangelische Buchberater)

Zum Davonlaufen findet Lennard die Besuche bei der schrulligen Frau Silberstein. Wenn die hübsche Lea nicht wäre, die er im Heim ab und zu trifft, wäre es dort ganz schön grau. Doch dann erfährt er vom Schicksal der alten Dame, die die Hölle von Auschwitz und das tiefste Schwarz überlebt hat, als sie in Lennards Alter war. Zwischen dem Jugendlichen und Frau Silberstein entwickelt sich eine leise Verbundenheit. Dankbar hört sie zu, wenn er ihr aus Tschick vorliest und ihr die Welt der jungen Leute von heute näherbringt. Mit der Zeit erzählt sie auch immer mehr von ihrem Leben und ihren schrecklichen Erfahrungen im KZ. Lennard wird klar: Wenn er ihr nicht zuhört, tut es niemand mehr. Außerdem ist da noch das geklaute Handy, durch das Frau Silbersteins Kontakt zu ihren einzigen Angehörigen abgebrochen ist. Die Suche nach der Adresse scheint aussichtslos, ebenso wie Lennards Bemühungen, Lea für sich zu gewinnen.

Doch dann ändert sich alles, und zwar um 180 Grad …

Von Julia C. Werner bestellbar bei Urachhaus, erschienen am 11. Februar 2020.

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Die Generation der Holocaust-Überlebenden stirbt aus. Ihre Erinnerungen müssen lebendig bleiben.
10 % des Bucherlöses fließen in die Amadeu Antonio Stiftung. Die Stiftung wurde nach dem 28-jährigen Amadeu Antonio aus Angola benannt, der am 24. November 1992 in Eberswalde von Neonazis zu Tode geprügelt wurde. Die Stiftung tritt Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus entschlossen entgegen und unterstützt Initiativen und Projekte, die sich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten.